Wir über uns

2006 wurde auf Initiative des damaligen Verwaltungsleiters des Krankenhauses Maria Stern in Remagen sowie des Gynäkologen Dr. Höying und einiger betroffener Frauen die Selbsthilfegruppe gegründet. Warum hielten alle Initiatoren dies für wichtig?  

Das Krankenhaus zum Beispiel wollte auch über das rein medizinische hinaus durch die Bereitstellung eines Raumes den Frauen eine Anlaufstelle anbieten. 

Dr. Höyng war der Auffassung, dass manche Fragen dem Arzt einfach nicht gestellt werden, aber unter Frauen dann ein Thema sind. Ebenso war er der Meinung der Erfahrungsaustausch hilft Ängste zu bekämpfen. Frauen, die den Krebs schon länger "im Griff" haben, können denen, die frisch erkrankt sind Mut machen und Tipps geben. 

Und was hat die betroffenen Frauen bewegt eine Selbsthilfegruppe zu gründen? Das ist einfach gesagt. Jede Betroffene kann sich gut vorstellen, was in den anderen vorgeht. Keine besonderen Erklärungen sind notwendig. Man versteht sich in seiner Situation, kann sich mal ohne große Erklärungen abgeben zu müssen ausheulen. Erfahrungen und Informationen können gebündelt, gesammelt, genutzt und weitergegeben werden. Aber das ist nur die eine Seite. Die andere ist miteinander Spaß haben, vom Alltag abschalten, sich mental erholen. 

In der Regel treffen wir uns einmal im Monat zum Gesprächskreis, meist im Krankenhaus Maria Stern in Remagen. Mal mit und mal ohne Programm und zwar an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Krankenhaus Maria Stern, vierte Etage, Aufenthaltsraum.

 

Alle betroffenen Frauen und deren Angehörige sind herzlich eingeladen.

 

Die Selbsthilfegruppe ist kein Verein. Finanziell und verwaltungstechnisch werden wir durch die Krankenkassen und WeKISS (externer Link) unterstützt. Wir erhalten einen Zuschuss zur Finanzierung der laufenden Sachkosten, für die Teilnahme an Seminaren und Zuschüsse zu Projekten. Natürlich freuen wir uns auch über Spenden (siehe auch Impressum).